Trockenchemische Verfahren

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Altertum trifft

Neuzeit

Trocken-chemische Verfahren

Ein Verfahren, dessen Ursprünge ins Altertum zurückreichen

 Die Anwendung des trockenchemischen Verfahrens zur Bestimmung von Edelmetallen, die sogenannte Dokimasie, entwickelte sich bereits vor über 2500 Jahren im Bergbau des Altertums und entstand als Ableitung der damals üblichen Raffinationsverfahren. Sie diente damals primär zur schnellen und einfachen Bestimmung der Schmelzeigenschaften von Erzen. Der Begriff „Dokimasie“ stammt aus der griechischen Beschreibung dieses „Probierens“. Ein Beweis des hohen Alters dieses Verfahrens zeigt ein Verweis auf die Bibel. „Ich habe dich zum Schmelzer gesetzt unter mein Volk, das so hart ist, dass du ihr Wesen erfahren und prüfen sollst“ (Jer. 6, 27-30).

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So werden Edelmetalle sichtbar und quantitativ bestimmbar

Heutzutage wird die Dokimasie mit Hilfe spezieller Tiegel- und Muffelöfen angewendet. Die Verwendung von eigens angefertigten Schmelztiegeln, Ansiedescherben und Kupellen (auch Kapellen genannt) in Kombination mit unterschiedlichsten Flussmitteln ermöglicht es, Edelmetalle quantitativ aus einem breitem Spektrum von Rohstoffen zurückzugewinnen und somit zu bestimmen.